Im Zentrum des Prozesses steht die Weiterentwicklung pastoraler Konzepte zu einer zukunftsfähigen Pastoralstrategie. Jeder Seelsorgebereich fragt auf Grundlage der Pastoralen Orientierungen, welche Schwerpunkte künftig gesetzt werden sollen, welche Formen kirchlichen Lebens vor Ort gebraucht werden und wie vorhandene Ressourcen verantwortungsvoll eingesetzt werden können.
Die Pastoralstrategie soll keine umfangreiche Programmschrift werden, sondern eine klare Orientierung: geistlich fundiert, gemeinsam verantwortet und konkret genug, um daraus Handlungsmodelle abzuleiten. Sie beschreibt, welche pastoralen Prioritäten in einem Seelsorgebereich künftig leitend sein sollen.
Dazu gehört auch die Frage nach Gebäuden und Ressourcen. Diese wird jedoch nicht isoliert betrachtet. Räume, Orte und Immobilien werden von der pastoralen Strategie her gedacht: Welche Orte brauchen wir für das, was Kirche künftig tun soll? Wo können Räume neu genutzt, geteilt, kooperativ weiterentwickelt oder auch losgelassen werden?