Entscheiden und Handeln

Kirche mit Zukunft in Erlangen

Kirche verändert sich. Auch in Erlangen stehen wir vor der Frage, wie christliches Leben, Seelsorge, Gemeinschaft und Verantwortung künftig konkret gestaltet werden können. Der pastorale Prozess „Entscheiden und Handeln: Für eine Kirche mit Zukunft“ lädt dazu ein, ehrlich hinzuschauen, miteinander zu sprechen und tragfähige Entscheidungen vorzubereiten.

Aktuelle Phase: Zuhören, sammeln, ordnen

Ein Prozess, kein fertiger Plan

Wir stehen am Anfang eines gemeinsamen Weges. Vieles ist noch offen – und genau deshalb ist Beteiligung wichtig. Der Prozess soll sichtbar machen, welche Erfahrungen, Hoffnungen, Sorgen und Ideen es in Erlangen gibt, damit die kommenden Entscheidungen nicht abstrakt, sondern aus der Wirklichkeit vor Ort heraus getroffen werden.

Worum es geht

Der Prozess „Entscheiden und Handeln“ ist Teil eines bistumsweiten Weges im Erzbistum Bamberg. In allen Seelsorgebereichen wird gefragt, wie Pastoral in Zukunft aussehen soll: unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen, mit begrenzteren Ressourcen, aber auch mit neuen Möglichkeiten, neuen Formen von Gemeinschaft und neuen Orten kirchlichen Lebens.

Für Erlangen bedeutet das: Wir schauen gemeinsam auf das, was bereits lebendig ist, auf das, was Menschen heute brauchen, und auf das, was künftig realistisch getragen werden kann. Daraus entsteht Schritt für Schritt eine pastorale Strategie für unseren Seelsorgebereich. Sie soll Orientierung geben, Schwerpunkte benennen und helfen, verantwortliche Entscheidungen vorzubereiten.

Dabei geht es um mehr als Gebäude, Strukturen oder Verwaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kirche in Erlangen heute und morgen ihren Auftrag leben kann: nah bei den Menschen, geistlich verwurzelt, sozial aufmerksam, offen für Kooperationen und bereit, Neues zu ermöglichen.

Drei Fragen leiten unseren Weg

Was bleibt?

Welche Orte, Formen, Gruppen und Erfahrungen tragen Menschen im Glauben? Was ist in Erlangen gewachsen und soll bewusst gestärkt werden?

Was geht?

Was bindet Kräfte, ohne noch ausreichend Wirkung zu entfalten? Wo müssen wir ehrlich prüfen, was künftig nicht mehr in gleicher Weise möglich ist?

Was wird?

Wo entstehen neue Chancen? Welche Formen von Kirche, Gemeinschaft, Spiritualität und Engagement könnten in Erlangen wachsen?

So können Sie sich beteiligen

Informiert bleiben

Auf dieser Website sammeln wir aktuelle Informationen, Materialien und nächste Schritte zum Prozess in Erlangen.

Eigene Perspektive einbringen

Über die Rückmeldeseiten können Erfahrungen, Fragen, Sorgen und Ideen direkt eingebracht werden.

Teile uns deine Perspektive mit!

Als Gruppe mitdenken

Gruppen, Gremien, Verbände, Teams und Initiativen können ihre Sicht auf Kirche in Erlangen gemeinsam formulieren.

Gebt uns Rückmeldung

Gespräch suchen

Wer ein Thema vertiefen möchte, kann Kontakt aufnehmen oder einen Gesprächstermin anfragen.

Termin vereinbaren

Eine tragfähige Strategie entsteht nur, wenn unterschiedliche Perspektiven vorkommen: die der Engagierten, der Hauptberuflichen, der Gruppen und Gremien, der jungen Menschen, der Familien, der älteren Generation, der sozial-caritativen Orte, der ökumenischen und zivilgesellschaftlichen Partner – und auch der Menschen, die bisher kaum Kontakt zur Kirche haben.

Aktuelles aus dem Prozess

Gespräche und Rückmeldungen vorbereiten

Rückmeldungen aus Räten, Teams und Gruppen werden gesammelt und für die spätere Auswertung vorbereitet. Ziel ist, unterschiedliche Perspektiven aus dem Seelsorgebereich sichtbar zu machen.

Arbeitsgruppen strukturieren den Prozess

Die ersten Arbeitsgruppen ordnen Themen, Fragen und Beteiligungswege für die kommenden Wochen. Im Mittelpunkt stehen verständliche Information, Gesprächsvorbereitung und eine nachvollziehbare Auswertungslogik.

Informationen werden gebündelt

Die Website wird so vorbereitet, dass Informationen, Materialien und Rückmeldemöglichkeiten an einem Ort gebündelt werden können.